Vfl-Mainhardt Abteilung Karate

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Karate




Karate Evolution Zertifikat KVBW

Lehrgänge

  • Karate-Lehrgang am 21.07.2018 in Gaildorf mit Schahrzad Mansouri und Sigi Hartl Flyer



Anfängerprüfung 2018 (27.06.2018)

Anfängerprüfung 2018 (27.06.2018)

Am Mittwoch, den 27.06.2018, also kurz vor unserem Jubiläumslehrgang, legten unsere "Jung Karatekas" beim KVBW Prüfer Eberhard Steiner 1. Dan, ihre erste Karateprüfung ab. Die Prüfung wurde im stilloffenen Modus durchgeführt, das heißt, die Kata war bei allen gleich, in der Grundschule und dem Wahlteil kann dann auf individuelle Stärken des Prüflings eingegangen werden. Für den Wahlteil hatten wir diesmal für alle die Kumitesparte ausgewählt, da diese auch für Anfänger recht einfach zu bewältigen war. Alle Prüflinge legten eine ordentliche bis gute, manche sogar eine sehr gute Prüfung ab.

Die erste Prüfung für die Kinder ist meist recht aufregend, da passiert schon einmal der eine oder anderer Fehler und man darf den Kids ruhig eine zweite oder dritte Chance geben, ihre Techniken bzw. die Kata richtig zu präsentieren.

Wir gratulieren allen Prüflingen zu ihren neuen Kyu und hoffen, dass der Trainingsfleiß so anhält, wie in den letzten Wochen.

Die Prüfung bestanden haben im Einzelnen zu Weiß/Gelb:
Pia Reichert, Oscar Kuschel, Vanessa Setzer, Jaron Funk, Stefan Lucic, Franziska Geist, Manuel & Carolin Kircher, Lia & Lilly Hübbe, Rahel Geyer, Annemarie Hirth, Nico Layer und Springer Anna.

Den Gelbgurt verdient haben sich: Harald Widmaier, Stefanie Marten, Shirin Klenk und Jochen Springer.

Abteilungsleitung, Eberhard & Ina Steiner

Tim Steiner Story (14.06.2018)

Wenn man es genau nimmt, begann Tims Karriere eigentlich schon "intrauterin"!

Seine Eltern trainieren seit 1999 beim VfL Mainhardt in der Karateabteilung. Da Ina Steiner ihr Karatetraining auch in der Schwangerschaft so lange wie möglich fortführen wollte, hat Tim wohl die ganzen Bewegungen und Abläufe schon das erste Mal im Bauch gespürt und mitbekommen.

Da ja alle Steiners im Karate involviert sind, wurde Tim dann schon als Säugling im Babysafe mit ins Karatetraining gebracht und schaute sich dort das Training von der Bühne aus an. Mit sechs Jahren wurde Tim dann die ersten Male ins Karatetraining mitgenommen, und zeigte schon damals sein Bewegungs- und Sporttalent. Tim war es schon immer wichtig der Beste in seiner Gruppe zu sein, schneller und härter als die anderen Kids zu schlagen und zu treten.

Auch sein unbändiger Wille zu siegen war mit 8 Jahren schon so ausgeprägt, dass er, nachdem er gegen seine damals 10-jährige Schwester Rebecca einen Kampf verloren hatte, sich in die Toilette einschloss, und erst wieder herauskam nach dem man ihm eine Chance auf einen sofortigen Rückkampf zugesichert hatte. Tatsächlich konnte Tim dann so viel Energie und Leidenschaft mobilisieren, dass er seine damals 2 Jahre ältere Schwester klar besiegen konnte. Da seine 6 Jahre ältere Schwester Sarah damals schon für den Landeskader Baden-Württemberg kämpfte, hatte er natürlich in ihr eine qualifizierte und harte Trainingspartnerin in Mainhardt. Wir Steiners besuchten schon ab 2007 das Kumitetraining in Schwäbisch Hall bei Silvano Wagner, der zu dieser Zeit noch für die Deutsche Nationalmannschaft kämpfte, und in SHA einen Regio Stützpunkt aufgebaut hatte. Neben unseren Trainingseinheiten am Montag, Mittwoch und Freitag fuhren wir dann also regelmäßig auch am Donnerstag noch zum Karatetraining nach Schwäbisch Hall. Silvano Wagner merkte schnell, dass bei Tim sehr viel Talent schlummerte, und ließ ihn gern gegen bessere und ältere Kämpfer starten, um seinen Siegeswillen noch weiter auszuprägen. Bis dahin allerdings kämpfte Tim nur im Training. Bei seinem ersten kleinen Turnier, dem Dojo Cup in Spraitbach 2011, belegte er auf Anhieb Platz 1, obwohl er aus Mangel an Gegnern in seiner Altersklasse in eine nächsthöhere Klasse gepackt wurde. Seinen nächsten Einsatz hatte Tim dann beim Günther Herold Gedächtnis Cup in Bruchsal. Hier war er zum ersten mal mit Kämpfern aus dem Schülerkader Baden-Württemberg konfrontiert und merkte sehr schnell, dass der Weg eines Kämpfers an die Spitze wohl nicht nur Talent, sondern auch ein unheimliches Trainingspensum von ihm abverlangen würde. Das war dann der Moment, an dem wir beschlossen, Tim nicht nur in Mainhardt und Schwäbisch Hall zu fördern, sondern ihn zum damaligen Landestrainer und Freund von Silvano Wagner, Köksal Cakir, nach Ludwigsburg zu schicken. Auch Köksal erkannte damals schon, dass Tim aufgrund seines Fleißes und seines Talents im Sportkarate ein ganz Großer werden könnte. Ein weiterer Schlüsselmoment in Tims Kariere war unserer Meinung nach noch ein Dojo Cup in Schwäbisch Hall. Tim, der damals bei diesem Turnier wirklich optimal gekämpft hatte, wurde von einem parteiischen Schiedsrichter im Finale "abgesägt" und wurde aufgrund dieser schlechten Schiedsrichterleistung nur Zweiter. Damals sagte er uns, dass er sich beim Kämpfen wohl nur auf sich selbst verlassen könnte und auch keine, wenn auch bekannte Schiedsrichter ihm helfen würden.

2012 bestritt er dann mehrere kleine "Regionalturniere", bei denen meist Breitensportler am Start waren. Diese Turniere wurden von Tim alle souverän gewonnen.

2013 hat sich Tim dann leider in Ägypten den Arm gebrochen, und das Turnierjahr war für ihn zu Ende.

Sein erstes "richtiges Turnier" bestritt Tim dann 2014. Bei der damaligen Landesmeisterschaft in Gaildorf konnte er dort schon viele Landeskaderathleten wegfegen, musste sich dann aber im Finale dem damaligen Landesmeister aus Ravensburg geschlagen geben. Trotz der Niederlage hatte sich Tim für die Deutschen Meisterschaften der Schüler in Erfurt qualifiziert. Dort belegte er auf Anhieb Platz 3 und das Blut war geleckt! Tim wurde aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in den Landeskader berufen, und hatte dort seine ersten internationalen Einsätze. Bei der offenen Österreichischen Meisterschaft in Dornbirn belegte er ungeschlagen Platz 1. Tim war nun auf dem Schirm des damaligen Schülerkaders, und wurde als ernsthafter Gegner wahrgenommen.

So kam es dann auch, dass er 2015 auf der damaligen Landesmeisterschaft in Dornhan vielen Karatevereinen bekannt war, und sich die Kämpfer auf seinen unkonventionellen linkshändigen Kampfstil eingestellt hatten. Die Landesmeisterschaft konnte er mit dem 3. Platz abschließen und war somit auch 2015 wieder für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Bei der DM dann konnte er seine Bronzemedaille souverän verteidigen und seinen Platz im Landeskader sichern.

2016 war dann eigentlich Tims Jahr!
Landesmeister Jugend, sein erstes großes internationales Turnier in Wald-Michelbach Platz 2, beim internationalen Krokoyama Cup in Koblenz Platz 3 und dann als Krönung den Deutschen Meister Titel Jugend -61kg. Hier dachten nun alle jetzt wird der Bursche in den Bundeskader nominiert! Dies geschah, wohl aus politischen Gründen, nicht und Tim wandelte seine Enttäuschung in Trainingswillen und Kampfenergie um.

Dies zeigte sich dann auch bei den Platzierungen 2017.

  • Internationaler Barock Cup in Ludwigsburg, Platz 1
  • Krokoyama Cup in Koblenz, Platz 1
  • Landesmeisterschaft Junioren -63kg Platz 1
  • U-21 Randori in Wald-Michelbach, Platz 2
  • KVBW Randori in Ludwigsburg, Platz 1
  • Internationaler Banzai Cup in Berlin, Platz 2
  • Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren mit der Mannschaft Mainhardt-Ludwigsburg, Deutscher Vize Meister
2018 kam dann der Bundeskader dann nicht mehr an Tim vorbei!
  • Platz 1 Barock Cup
  • Platz 3 Krokoyama Cup
Und dann das alles entscheidende Bundeskaderturnier in Northeim/​Niedersachsen. Dort hat Tim dem gesamten Bundeskader das Fürchten gelehrt und sämtliche Bundeskaderathleten, waren sie eine Gewichtsklasse über oder unter ihm, klar besiegt. Sein größter Triumph allerdings war der Sieg über seinen direkten Kaderkonkurrenten, den er durch eine schmerzliche Niederlage aus dem Bundeskader warf und seitdem im Nationalkader die Junioren -68 kg Position innehat. Ein weiterer toller Effekt dieses Kaderturniers war natürlich, dass Tim vom Bundestrainer Thomas Nitschmann aufgrund seiner gezeigten Leistung zum Qualifikationsturnier für die Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires 2018 nominiert wurde.

Ab jetzt hieß es 5x in der Woche Training in Ludwigsburg, alle großen internationalen Turniere in Sofia, Salzburg und Umag zu bestreiten und dazwischen natürlich noch das Bundeskadertraining in Northeim.

Bei diesem enormen Trainingspensum und Tims Talent war es dann auch nicht verwunderlich, dass er sich, man kann schon fast sagen, selbstverständlich den Landesmeister und den Deutschen Meister geholt hat.

Tim hofft und trainiert nun auf sein großes Ziel, die Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires. Zur Qualität dieser Spiele sei gesagt, nur vier Teilnehmer aus ganz Europa können sich beim Qualifikationsturnier in Umag für die Olympiade qualifizieren. Eine Teilnahme dort wäre ein Traum und er wäre somit einer der ersten europäischen Karatekas, die an einer Olympiade teilnehmen dürfen!!


Tim Steiner holt sich nach 2016 erneut den Deutschen Meister Titel (02.06.2018)

Nachdem Tim von 2016 an fast alle großen Turniere gewonnen hatte, oder zumindest im Finale stand, wurde er Ende April vom Bundestrainer Thomas Nitschmann zur Kadersichtung nach Northeim eingeladen. Bei dieser Kadersichtung wurden zugleich die Nominierungen für das Qualifikationsturnier in Kroatien für die diesjährigen Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires ausgesprochen.

Tim zeigte dort seine gesamte Klasse, verlor keinen seiner 7 Kämpfe, und warf so den bisherigen Kaderathleten -68kg aus dem Bundeskader. Tim, der nun im Bundeskader die Junioren -68 kg Position innehat, steht natürlich seither enorm unter Druck. Es reicht jetzt nicht auf Landes- und Bundesebene gute Kämpfe bzw. Turniere zu bestreiten, ab jetzt zählen Titel!

Seinen Ersten hat er sich ja als Landesmeister 2018 schon geholt, aber auch den des Deutschen Meisters 2018 sollte unbedingt eingefahren werden. Der oben erwähnte Druck war dann in der Anfangsphase des Turniers auch deutlich spürbar. In seinem ersten Kampf war Tim von Anfang an der aktivere Kämpfer, erarbeitete sich Chancen, die er dann allerdings nicht konsequent nutzen konnte. So hieß es dann auch nach der regulären Kampfzeit 0:0. Tim, der aber offensichtlich der bessere Kämpfer war, gewann dann nach Schiedsrichterentscheid einstimmig. Allerdings war dieses 0:0 für sein Selbstbewusstsein nicht unbedingt förderlich, und so kam es dann auch, dass er im zweiten Kampf nach einer Minute mit 0:3 hinten lag. Als sein Trainer Köksal Cakir das bemerkte, übernahm er selbst das Coaching für Tim. Nach einer blitzartigen Taktikänderung während der verbleibenden Minute, kämpfte Tim plötzlich wie ausgewechselt. Drei Punkte innerhalb von 40 sec. wurden souverän eingefahren und es stand 3:3. Allerdings hätte hier bei einem Gleichstand Tims Gegner gewonnen, da dieser den ersten Punkt erzielt hatte. Der Siegpunkt ließ aber nach der „Kopfwäsche“ von Köksal nur Sekunden auf sich warten. 4:3 und eine Runde weiter schien nun das Eis für Tim gebrochen. Alle weiteren Kämpfe zog Tim dann nach seinem bewährten Muster auf, und von der anfänglichen Nervosität war nichts mehr zu spüren. Nachdem nun noch zwei Gegner mit 3:0 und 4:0 „abserviert“ wurden, war das Etappenziel Finale erreicht.

Hier wartete nun der am Anfang erwähnte "entthronte" Bundeskaderathlet auf Tim. Vor ca. 3 Wochen wurde Tim noch von diesem bei einem großen Turnier in Wald- Michelbach im Finale deutlich geschlagen. Man sollte meinen, dass dies nun wieder den sich durch das ganze Turnier ziehenden Druck heraufbeschwören sollte. Aber ganz im Gegenteil, das Gespann Köksal und Tim hatte diesen Kaderathleten in den vergangenen Wochen analysiert, und ein einfaches, vor allem aber wirksames Konzept für diesen Kampf erstellt. Tim nahm seinen Gegner durch hervorragende Bein- und Stellungsarbeit gänzlich die Chance seine Angriffsstrategien aufzubauen. Im Gegensatz dazu schaffte er es immer wieder sein Spiel durchzusetzen und im richtigen Moment einen Punkt anzubringen. So hieß es dann auch nach zwei Minuten 3:0 für Tim.

Dieser Sieg wurde von allen, seinem Trainer, dem Bundestrainer, aber auch dem Coach seines Gegners als strategische Meisterleistung gewertet. Mit solch einer Raffinesse, die Tim bei diesem Finale aufblitzen ließ, kann er auch international ganz weit vorne mitspielen.

Wir gratulieren Tim ganz herzlich zu diesem absolut verdienten Deutschen Meister Titel 2018 und hoffen dass auch in Salzburg und Kroatien solche Leistungen von Tim erbracht werden.

Eberhard & Ina Steiner
VfL Mainhardt, Abteilung Karate


Landesmeister im Einzel und mit der Mannschaft (05.05.2018)

Am vergangenen Samstag, den 05.05.2018 war Tim Steiner bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Breisach. Gleich vorweg, er hat sich dort seinen 4-ten Landesmeistertitel in Folge geholt. Auch der Landesmeistertitel mit der Kampfgemeinschaft Mainhardt/​Ludwigsburg wurde nun zum zweiten Mal mit nach Mainhardt gebracht.

Die Kämpfe alle zu beschreiben wäre müßig, es sei nur so viel gesagt, Tim hat bei all seinen fünf Kämpfen im Einzel nur einen Punkt abgegeben, und 90% davon waren zudem noch vor der Zeit gewonnen. In den Teamkämpfen dann hatte er es mit einem Kaderathleten aus Esslingen zu tun, der normalerweise zwei Gewichtsklassen höher kämpft. Aber das ist ja gerade der Reiz in einem Teamwettkampf. Die Mannschaften setzten ihre Starter, und wenn man dann einen älteren, schwereren Kämpfer erwischt, ist das halt so. Aber auch hier zeigte sich das Tim wohl in Baden-Württemberg in einer eigenen Liga spielt. Der Kämpfer aus Esslingen wurde mit 9:1 Punkten fast schon deklassiert.

In den weiteren Teamkämpfen wurde Tim dann aufgrund seines großen Turnierpensums in den nächsten Wochen und Monaten geschont. Aber auch seine Ludwigsburger Mannschaftskollegen ließen keinen Zweifel daran, dass dieser Mannschaft in Baden-Württemberg nicht zu schlagen ist, und gewannen ihre verbleibenden Kämpfe souverän.

Vom 01. bis 03. Juni sind dann die Deutschen Meisterschaften in Erfurt, und Tim als auch die Kampfgemeinschaft Mainhardt/​Ludwigsburg haben dort gute Chancen Podestplätze einzufahren.

Die Karateabteilung gratuliert Tim und der KG Mainhardt/ Ludwigsburg ganz herzlich zu diesem Erfolg.


Mainhardter Nachwuchskarateka sehr erfolgreich beim Spraitbacher Spring Cup (29.04.2018)

Spring Cup in Spraitbach (29.04.2018)

Eine Delegation von 11 jungen Mainhardter Karatekas fuhr am Sonntag den 29.04.2018 nach Spraitbach, um sich in den Disziplinen Kata und Kumite mit Sportlern aus nah und fern zu messen.

Das Turnier war traditionsgemäß wieder so aufgebaut, dass in mehreren kleinen Gruppen auch für Wettkampfanfänger ein Podestplatz zu erreichen war. Das steigert die Motivation und auch das Selbstbewusstsein, auch an größeren, schwierigeren Turnieren Teilzunehmen.

Da wir an diesem Turnier nicht als Betreuer fungieren konnten, können wir zu den einzelnen Begegnungen leider recht wenig schreiben.

Deshalb hier gleich die Platzierungen der Kidis:

  • Burmeister Linda – Kata Mädchen 2004 -- Platz 3
  • Frey Lina – Kata Mädchen 2006 -- Platz 1
  • Schelhorn Marthe – Kata Mädchen 2006 -- Platz 2
  • Häfele Sabrina – Kata Mädchen 2006 -- Platz 3
  • Schumacher Finn – Kata Jungen 2007 --Platz 1
  • Schmidt Emma – Kata Mädchen 2009 -- Platz 1
  • Hirschberg Henri – Kumite 2003 -- Platz 1
  • Burmeister Linda – Kumite Mädchen 2004 -- Platz 3
  • Frey Lina – Kumite Mädchen 2006 -- Platz 2
  • Deneke Gregor – Kumite Jungen 2007 -- Platz 2
  • Hirsch Lukas – Kumite Jungen 2008 -- Platz 3
  • Schelhorn Malte – Kumite Jungen 2009 und jünger -- Platz 2
  • Schmidt Emma – Kumite Mädchen 2009 -- Platz 2
Ganz herzlich bedenken wir uns bei unseren 3 Betreuern, die die Kidis an diesem Sonntag gecoacht und betreut haben.

An alle Teilnehmer ein ganz großes Lob für euren Mut und eure gezeigte Leistungen. Wir sind sehr stolz auf euch!

Eberhard & Ina Steiner
VfL Mainhardt, Abteilung Karate

Bilderimpressionen (weitere Bilder sind in der Galerie)

Ein sehr großer Schritt für Tim Steiner, der nun für die Deutsche Junioren Nationalmannschaft kämpft (22.04.2018)

Nominierungsturnier für die olympischen Jugendspiele (22.04.2018)

Vor zwei Jahren gab es ja schon einen Bericht über den Deutschen Meistertitel von Tim Steiner im Sportkarate. Nachdem Tim nun 2017 "nur" Deutscher Vizemeister mit der Mannschaft wurde, haben wir von einem großartigen Bericht abgesehen.

In diesem Jahr allerdings hat Tim schon alle von ihm besuchten internationalen Turniere mit einem Podestplatz beendet, und wurde deshalb vom Bundestrainer Thomas Nitschmann zum Nominierungsturnier für die dritten olympischen Jugendspiele in Buenos Aires 2018 eingeladen.

Tim hat bei diesem Turnier, am vergangenen Sonntag, keinen Zweifel daran gelassen, dass es in Deutschland keinen besseren Junioren Kämpfer -68kg gibt. Alle Kämpfe auf diesem Turnier in Northeim (Niedersachsen) wurden von ihm souverän, meist vor der Zeit gewonnen, und er schaltete somit den gesamten Bundeskader in seiner Gewichtsklasse scheinbar mühelos aus.

Er wurde deshalb vom Bundestrainer für das Qualifikationsturnier der Jugendolympiade in Umag (Kroatien) nominiert. Dort kann er sich, eine Finalteilnahme vorausgesetzt, für die Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires Argentinien qualifizieren.

Für Tim geht es nun in den nächsten 2 Monaten für drei Premier League Turniere nach Salzburg, Sofia und Umag. Im letzteren Turnier dann in Umag (Kroatien) kann er sich dann, eine Finalteilnahme in seiner Gewichtsklasse vorausgesetzt, für die diesjährigen Olympischen Sommer Spiele der Jugend in Buenos Aires in Oktober 2018 qualifizieren.

Tim, der mit seinen 16 Jahren nunmehr 5 davon investiert hat, einmal an einer Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft teilzunehmen, kann nun sogar das höchste Ziel eines Sportlers, eine Olympiateilnahme, erreichen. Und wer weiß, was da noch kommen wird...

Die Abteilung Karate des VfL Mainhardt ist unheimlich stolz auf Tim und wünscht ihm auf seinem "roadtoyoutholympicgames" viel Erfolg und Glück, denn auch das braucht man in dieser Liga.

Abteilungsleitung,
Eberhard & Ina Steiner

"Nachzügler Prüfung" in Mainhardt (19.03.2018)

Am Montag, den 19.03.2018 stellten sich nun diejenigen ihrer Kyu Prüfung, die im Dezember 2017 entweder krank gewesen waren, oder eben das Prüfungsniveau ihrer nächsten Gürtelstufe noch nicht hatten. Aufgrund ihres fleißigen Trainings in den letzten 3 Monaten, konnten alle neun Prüflinge mit teilweise sogar sehr guten Leistungen die Prüfung bestehen.

Eberhard Steiner, SOK Prüfer in KVBW führte zwar eine lockere, aber vom Niveau her recht hoch angesetzte Prüfung durch, und wollte deshalb auch mittelmäßig gezeigte Techniken so lange sehen, bis die Prüflinge diese gut umsetzten.

  • Den Gelbgurt hat sich Lea Deininger verdient.
  • Den Orangegurt tragen nun: Cathrin Seyfert und Colin Weckesser
  • Den Grüngurt haben folgende Kinder bestanden: Joel & David Geyer, Simon Raffler, Gregor Deneke
  • Eine wirklich hervorragende Prüfung zum Grüngurt haben uns Anita Reif und Mark Secker gezeigt. Die beiden Erwachsenen hatten sich wirklich intensiv in den letzten drei Monaten mit ihrer Prüfung beschäftigt, und konnten sowohl in der Grundschule, Kata als auch ihrer Bunkai-Darbietung Höchstleistungen zeigen. Gerade ihre Katas und das dazugehörige Bunkai hatten Turnierniveau.
Ganz herzlichen Glückwunsch zu eurem neuen Kyu und macht so weiter, wie in den letzten drei Monaten.

Abteilungsleitung Eberhard & Ina Steiner

Nachzügler Prüfung in Mainhardt (29.03.2018)

Internationaler Karate Wettkampf in Ludwigsburg (17.03.2018)

Beim diesjährigen BarockCup in Ludwigsburg, hatten wir eine enorme Steigerung der Teilnehmerzahlen. Hatten im letzten Jahr ca. 80 Starter die Titel unter sich ausgemacht, so waren es in diesem Jahr ca. 400.

Wir von der Karateabteilung waren mit 6 Sportlern vor Ort. Das Niveau war bei einer Landesmeisterschaft anzusiedeln, und so taten sich die meisten unserer Kämpfer doch recht schwer.

In der Kata-Disziplin waren für die unter 12-jährigen zwei Katas erforderlich, die jeweils im Wechsel gezeigt werden mussten. Unsere jüngste Kata Starterin, Marit Feger, staunte nicht schlecht, als sie ihre Kontrahentinnen teilweise hohe, sogar Schwarzgurt Katas vorführen sah. Marit, die mit den ersten zwei Schüler Katas ins Rennen ging, konnte sich allerdings aufgrund der Sauberkeit und des kraftvollen Ausdrucks ihrer Kata-Darbietung zwei Mal gegen ordentlich, aber nicht gut vorgetragene Braungurt-Katas durchsetzen. Hier haben die Schiedsrichter, unserer Meinung nach, richtig gehandelt und eine wirklich saubere Schüler Kata besser bewertet als eine hohe, aber schlecht vorgetragene Braungurt-Kata. In der dritten Runde allerdings war dann auch für Marit das Aus gegen eine wirklich toll vorgetragene Enpi (Braun Gurt Kata).

Unser zweiter Mini Kid Malte Schelhorn musste leider gleich in seinem ersten Kumite Kampf in diesem Jahr eine deutliche Niederlage hinnehmen und durfte auch aufgrund der großer Teilnehmerzahl in vier Pools somit auch nicht in die Trostrunde. Für ihn hieß es auch in diesem Turnier: Erfahrungen sammeln.

Jan Feger, ein relativ sicherer Kata Läufer, konnte leider in diesem Turnier gegen teilweise wirklich gut vorgetragene Braun- und Schwarzgurt Katas nichts ausrichten und schied relativ früh in der Kata Runde aus.

Auch bei Marthe Schelhorn lief die Kata Runde ähnlich schwierig, und auch sie konnte sich gegen die teilweise wirklich super vorgetragenen Turnier-Katas ihrer Kontrahentinnen, nicht durchsetzen.

In internationalen Kata Zirkus werden in dieser Niveaustufe eben hohe Katas vorausgesetzt, die unsere Kids als Breitensportler eben erst in 2-3 Jahren lernen und können müssen.

Auch im Kumite war der Niveauunterschied zwischen Spraitbach und Ludwigsburg, deutlich sicht- und spürbar. Sowohl Lina Frey, als auch Marthe und Jan konnten durchaus mit ihren Gegnern mithalten. Sie legten sogar immer mit einem oder zwei Punkte vor, verloren allerdings dann gegen Ende des Kampfes, wenn ihre Gegner aufgrund ihre größeren Erfahrungen dann den Druck deutlich erhöhten, die Nerven und verloren dann immer knapp mit einem Punkt Unterschied.

Nachdem nun die Mini Kids, Schüler und Jugend fertig waren, kämpfte Tim in seinem zweiten internationalen Turnier in diesem Jahr. Er war einer derjenigen Kumitekämpfer mit der meisten Erfahrung, und konnte so alle seine Vorrundenkämpfe und auch das Finale klar gewinnen, sogar ohne einen einzigen Gegenpunkt, die meisten sogar vor der Zeit.

Das hieß für ihn die Goldmedaille in der Junioren Kategorie bis -68kg.

Wir vom VfL Mainhardt sind sehr stolz auf alle unseren Kämpfer, und sind uns sicher, dass die Routine in so einem Turniergeschehen schon die halbe Miete ist. Das wird sich sicherlich bei unserem nächsten Wettkämpfen in Spraitbach und Maulbronn zeigen.

Abteilungsleitung Eberhard & Ina Steiner


Braun Gurt Shotokan Prüfung (15.12.2017)

Braun Gurt Shotokan Prüfung (15.12.2017) Nachdem sich unsere Kinder nun im SOK Prüfungsmodus ihren nächsten Gürtel verdient haben, war nun auch die Oberstufe am Freitag, den 15.12.2017, allerdings in der Shotokan Prüfungsform, dran.

Einen großen Sprung in ihren Karateleben haben an diesem Abend Lea Zimmermann und Henri Hirschberg gemacht. Sie sind von der Mittelstufe (2. Blau Gurt) in die Oberstufe der Braungurte aufgestiegen.

Auch in der zweiten Gruppe haben sich Elke & Melvin Bayha, sowie Michael den zweiten Braungurt von insgesamt dreien verdient.

Nach technisch anspruchsvollen Grundschulvorträgen und der jeweiligen Pflicht Kata, wollte die Prüferin Sarah Steiner, 2. Dan, auch noch ältere Katas aus der Mittelstufe von den jeweiligen Prüflingen sehen. Nach diesem Pflichtprogramm dann waren selbst choreografierte Bunkai Sequenzen, sowie eine vordefinierte Kion Kumite Kür, an der Reihe.

Alle Prüflinge wurden Sarahs Anforderungen gerecht, und konnten mit sehr guten Ergebnissen ihre Prüfungen bestehen.

Allen oben genannten Prüflingen ganz herzliche Gratulation.
Eberhard & Ina Steiner,
VfL Mainhardt, Abteilung Karate

Erste Stiloffene Karate Prüfung in Mainhardt (13.12.2017)

Erste Stiloffene Karate Prüfung in Mainhardt (13.12.2017) Am Mittwoch, den 13.12.2017 fand in der Mainhardter Waldhalle unsere Jahresabschlussprüfung statt. Auch in diesem Jahr stand uns wieder eine Mammut Prüfung mit über 30 Prüflingen ins Haus.

Um unsere Karatekinder möglichst stark in die Prüfung mit einzubinden, wurde diese in diesem Jahr nach der Stiloffenen Form durchgeführt. Stiloffen heißt, der Prüfling bzw. Prüfer stellt die Grundschule je nach seinen Fähigkeiten, Alter, körperlicher Situation selbst zusammen. Hier können bereits bekannte Stärken forciert und ausgebaut werden. Die Kinder konnten sich in einer zweimonatigen Prüfungsvorbereitung ihre Grundschule in gewissen Maßen selbst zusammen stellen. Die Pflicht Katas waren dann allerdings dieselben wie im Shotokan Prüfungsprogramm. Die eigentliche Neuerung bzw. Essenz der SOK Prüfung liegt allerdings im dritten, dem sogenannten Wahlteil.

Auch hier kann sich der Prüfling entweder zwischen einem Kata Bunkai-, einem Kumite-, oder einem Selbstverteidigungsteil entscheiden. Auch hier prüft man in dieser modernen Form der SOK Prüfung am ehesten die Vorlieben und Stärken der Prüflinge ab. Das heißt allerdings nicht, dass diese SOK Prüfung dann leichter wäre, als die des Shotokan Stils. Im Gegenteil! Die SOK Ordnung erlaubt bzw. möchte kein auswendig gelerntes Programm von den Prüflingen sehen, sondern der Prüfer sagt dem Prüfling erst während der Prüfung, was dieser zu zeigen hat.

Auch die Wahlteile sollten dann ab der Mittelstufe eher nicht mehr choreographiert, sondern spontan sein. In einem realen "Straßenkampf" kann man seinen Gegner auch nicht sagen: "Stell dich bitte mal andersrum", oder "Greife mit der anderen Hand/​Fuß an, das habe ich nur so rum trainiert!" Die meisten Kinder konnten dies nach der o.g. Vorbereitungszeit erstaunlich gut umsetzten, und so eine gute bis sehr gute auf sich zugeschnittene Prüfung ablegen.

Eberhard Steiner, 1. Dan, SOK Prüfer des KVBW zeigte sich erstaunt über die Flexibilität der Kinder, und wusste dass dies wohl die zukünftige Form unserer Prüfungen sein wird.

Die bestandenen Prüfungen im Einzelnen:

Gelbgurt 8. Kyū Connor Utz, Patrick Secker, Emma Schmidt, Benny Setzer, Finn Schumacher, Sarah Buchner, Maxim Ovchinikov, Malte Schelhorn und Jule Marten.
Orangegurt 7. Kyū Lydia & Marius Taps, Lukas Hirsch, Rares Ganea, Anita Reif, Max Reichert und Marit Feger.
Grüngurt 6. Kyū Zoé Setzer, Nico Assenheimer, David Kallenberger, Lisa Pfeil, Petra Hirsch und Matthias Schelhorn.
Erster Blaugurt 5. Kyū Lina Frey, Sabrina Häfele, Marthe Schelhorn, Sarah Setzer und Jan Feger.
Zweiter Blaugurt 4. Kyū Ida & Eva Charlotte Buchner, Linda Burmeister und Jule Schulzke.

Eine solche Mammutprüfung setzt nicht nur den Willen und das Engagement der Prüflinge voraus, sondern auch engagierte Trainer und Prüfungshelfer. An dieser Stelle einmal ganz herzlichen Dank an diese!

Zum Schluss gratulieren wir nochmal ganz herzlich allen Prüflingen zu ihrer bestandenen Prüfung, und hoffen für 2018 auf einen genauso starken Trainingswillen im regulärem Training. Denn nicht nur die Zeit kurz vor den Prüfungen ist entscheidend, sondern hauptsächlich die Trainings zwischen diesen.

Eberhard & Ina Steiner,
Abteilungsleitung

Mainhardter Karateka erfolgreich auf dem Roba Kloster Cup in Maulbronn (14.10.2017)

Roba Kloster Cup in Maulbronn (14.10.2017)

Fünf Nachwuchs-Karatekas fuhren am Samstag, den 14.10.2017 nach Maulbronn um sich in den Disziplinen Kata und Kumite mit Sportlern aus ganz Baden-Württemberg zu messen.

Unsere sechste Sportlerin konnte leider nur als Betreuerin mitfahren, da sie sich im Schulsport vor ein paar Tagen einen Mittelfußknochen gebrochen hatte.

Der Roba Kloster Cup ist vom Niveau her ähnlich wie ein Regio Cup angesiedelt, also wie eine Süd- bzw. Ost-, West- oder Nord-Baden-Württembergische Meisterschaft zu werten. Danach kommt dann die Baden-Württembergische Meisterschaft.
Unsere 5 Teilnehmer von denen 2 allerdings noch blutige Anfänger waren, wurden vom Trainerteam gut auf dieses Turnier vorbereitet.

Unsere jüngste Teilnehmerin überraschte dann auch gleich zu Beginn der Veranstaltung mit ihrer Kata-Darbietung. Im Vergleich zu ihren Gegnern waren Marit Fegers Katas teilweise bis zu 2 Klassen besser als die der Konkurrentinnen. Marit hat sich dann auch nach 4 wirklich optimalen Kata-Läufen die Goldmedaille bei den Mini Kids Mädchen redlich verdient.

Unser schon etwas erfahrenes Kata-Mädchen Sabrina Häfele startete als nächstes bei den Schülerinnen ab 6. Kyu. Gleich zu Anfang bekam Sabrina etwas große Augen, als sie die Kata Darbietung ihrer ersten Konkurrentin beobachtete. In Maulbronn werden nicht nur Shotokan Katas, sondern auch diejenigen von anderen Stilen, sprich: Goju Ryu, Wado Ryu, Shito Ryu gezeigt. Für uns Shotokaner sind diese Katas natürlich sehr schwer zu beurteilen, da wir diese nicht kennen. Bei Sabrinas Gegnerin allerdings war allen aufgrund von Körperspannung, Timing und dem kraftvollen Ausdruck schnell klar, die macht das nicht zum ersten Mal. Sabrina verlor deshalb auch diese erste Runde, und musste auf ein Weiterkommen in der Trostrunde warten. Auch die nächste Gegnerin dieser Kata Spezialistin hatte dieser nicht viel entgegen zu setzen, konnte sich aber aufgrund der höheren technischen Schwierigkeit ihrer Kata den Platz im Finale sichern. Nun mussten die Verlierer der Begegnungen der zwei Kata Cracks, den dritten Platz unter sich ausmachen. Sabrina Häfele, die dann wirklich gut war, gewann alle ihre weiteren Kämpfe wirklich deutlich und sicherte sich somit unangefochten den dritten Platz. Beim nächsten Turnier statten wir Sabrina mit einer technisch höherwertigen Kata aus, und schauen, ob sie im Kata Zirkus in Baden-Württemberg auch noch weiter oben mitspielen kann.

Unser jüngster Starter hatte sich für die Kumite Disziplin Mini Kids Jungen gemeldet, und war daran sein erstes Turnier zu bestreiten. Nachdem ihm ein doch etwas erfahrenerer Kämpfer den Schneid abkaufte und ihn zu Null besiegte, sah man Malte Schelhorn die Überforderung förmlich an. Im zweiten Kampf allerdings taute Malte dann auf, setzte die Zurufe seines Coaches um, und konnte so seinen zweiten Gegner doch recht klar besiegen. Beim dritten Kampf allerdings traf er dann wieder auf einen erfahrenen Kämpfer, der Malte zudem auch noch von der Körperstatur recht überlegen war. Auch dort musste Malte den Tribut des Anfängers zahlen, und verlor deutlich. Allerdings sei gesagt, auf so eine Kampffläche muss man erst mal gehen, sich einem Gegner stellen, von den man nicht ganz genau weiß, dreht der mich jetzt durch den Wolf, und wird das jetzt vielleicht gleich richtig weh tun? Malte hatte diese Größe und hat sich unserer Meinung nach wirklich recht gut verkauft. Die Anzahl der Turniere wird es bringen.

Auch Marit Feger, die bei den Mini Kids Mädchen startete, konnte ihren furiosen Durchmarsch bei der Kata Disziplin im Kumite nicht wiederholen. Aufgrund ihrer fehlender Erfahrung, konnte sie leider beim Kumite weniger ausrichten.

Bei ihrem älteren Bruder Jan Feger lief es an diesem Tag nicht ganz so gut. Nach einem relativ frühen Ausscheiden in der Kata Disziplin waren leider auch die Trostrundengegner zu stark, und Jan konnte leider in der Disziplin Kata nicht punkten. Allerdings muss auch hier gesagt werden, der ausrichtende Verein "züchtet" Kata Spezialisten, und Jan ist eben kein Anfänger, und die Gegner in seiner Klasse natürlich auch nicht.

Im Kumite allerdings sah es dann anders aus. Seinen ersten Kampf gewann Jan absolut überlegen, und hätte, hätte er den nächsten gewonnen, den Einzug ins Finale geschafft. Leider wurde dieser wichtige Kampf knapp verloren, und Jan musste in die Trostrunde. Hier warteten allerdings fast mehr Teilnehmer als in seinem Pool, da die Trostrunde mit beiden Pools zusammen ausgetragen wurde. In dieser Trostrunde kämpfte Jan dann wirklich fantastisch und konnte alle Kämpfe bis zum kleinen Finale souverän gewinnen. Auch im Kampf um Platz drei, Jan hatte zwischenzeitlich einen 0:2 Rückstand erfolgreich aufgeholt, und in eine Führung umgewandelt. Leider versagten ihm dann die Nerven, und sein Gegner holte sich die Führung zurück und gewann somit glücklich. Wir sind allerdings der Meinung, Jan hat trotz des Verpassens des Podestes hier seine bisher beste Leistung auf einem Kumite Turnier gezeigt hat und auch von ihm werden wir in Zukunft sicherlich auf dem einen oder anderen Turnier noch hören.

Zum Schluss kämpfte dann Marthe Schelhorn, eine schon etwas erfahrene Kämpferin. Auch sie dominierte ihre erste Gegnerin und zog ohne Probleme in die zweite Runde ein. Im zweiten Kampf allerdings kam sie mit ihrer Gegnerin überhaupt nicht zurecht, und verlor deshalb auch deutlich nach Punkten. Das hat Marthe natürlich gar nicht geschmeckt! Diesen Frust allerdings schaffte sie in der Trostrunde in Willen und Energie umzuwandeln, und holte sich dort unangefochten die Bronzemedaille.

Ganz herzlich möchten wir uns noch bei unserer "verletzten Sportlerin" Ida Buchner bedanken, die an diesem Tag hervorragend als Coach und Betreuerin fungiert hat. Ein regelkonformer Wettkampf wäre sonst für die Mainhardter nicht möglich gewesen, da Ina Steiner als Kampfrichterin zu den Kata Events abbestellt wurde, und somit nur noch Eberhard Steiner als Coach und Betreuer hätte fungieren können. Wenn allerdings zwei Starter auf verschiedenen Matten kämpfen, muss jeder einen Coach, bzw. Betreuer hinter sich haben, da der Sportler sonst nicht starten dürfte, was die Disqualifikation bedeuten würde.

Noch einmal ganz herzliche Gratulation an alle Teilnehmer und Gewinner... Wir sind sehr stolz auf euch!

Eberhard & Ina Steiner

Bilderimpressionen (Weitere Bilder sind in der Galerie)


Tim Steiner holt Silber auf dem offenen Berliner Banzai Cup (07.10.2017)

Tim Steiner holt Silber auf dem offenen Berliner Banzai Cup (07.10.2017)

Der Banzai Cup ist mit rund 1500 Athleten das größte internationale Karatenachwuchsturnier in Deutschland. Wer hier Podestplätze erzielt, gehört meist schon einer europäischen Nationalmannschaft an oder ist auf dem Sprung dorthin. Auch für unseren deutschen Nachwuchskarateka war es das Qualifikationsturnier für die Junioren Europameisterschaft 2018 in Sotchi/Russland. Außerdem werden in Berlin junge Karatetalente für die Aufstockung des Nationalkaders gesichtet. Für Tim, der in diesem Jahr auf allen großen internationalen Turnieren zumindest im Finale gestanden hatte, ging es um viel.

Im ersten Kampf hatte es Tim mit einem Dänen zu tun. Von Anfang an von Tim unter Druck gesetzt, bekam dieser "nie Luft", und wurde so von Tim in 2 min. mit 6:0 niedergekämpft.

Danach wartete mit einem Letten schon eine ganz andere Hausnummer auf unseren Mainhardter. Mit vielen Einsätzen in der Lettischen Nationalmannschaft verfügte dieser über viel internationale Erfahrung. Tim war davon völlig unbeeindruckt, was auch seine momentane Klasse bestätigt, und "putzte" auch diesen mit 5:1 deutlich weg.

Danach in den Finalrunden war dann Schluss mit lustig. Welt und Europameister könnten nun seinen Weg kreuzen.

Genau das geschah dann im Halbfinale. Tim stand vor einem Niederländischen Nationalmannschaftsmitglied, das sowohl in der Jugend als auch bei den Junioren schon internationale Titel nach Holland geholt hatte. Zum ersten Mal in diesem Turnier zog der Holländer nach anfänglicher 1:0 Führung für Tim mit 1:2 an diesem vorbei. Nun hieß es in einen anderen Gang schalten. Das tat Tim dann auch. Zur Verwunderung des Holländers holte sich Tim nach dem Ausgleich auch die 3:2 Führung zurück. Der Holländer wurde aufgrund der drohenden Niederlage äußerst verbissen. Er versuchte mit allen möglichen Tricks das Ruder noch einmal herumzureißen und kassierte deshalb auch etliche Ermahnungen und Strafen vom Schiedsrichter. Als Tim dann auch noch 2 Punkte für einen wunderschönen Fußtritt zum Rücken des Holländers bekam, war dessen Niederlage so gut wie besiegelt. Diese Tatsache konnte der Niederländer nicht akzeptieren, verlor die Nerven, packte Tim am Revers, und verpasste ihm einen unerlaubten Kopfstoß. Tim hatte eine blutige Cut unterm Auge, und ihm wurde langsam klar, dass er hier Athleten aus der europäischen Spitzenklasse aus dem Rennen warf. Allerdings hätte er nicht mit so viel Unsportlichkeit gerechnet. Der Holländer wurde dann auch auf der Stelle disqualifiziert und Tim zum Sieger erklärt, den er nach Punkten sowieso eingefahren hätte. Tim ging also recht nachdenklich ins Finale.

Dort wartete ein Belgier, WM und EM erfahren, und mit dem unbedingten Willen dieses Turnier zu gewinnen. Der noch etwas vom Halbfinale verklärte Tim schlief in der Anfangsphase und kassierte auch prompt einen Tritt zum Kopf. Den 0:3 Rückstand rannte Tim zwar tapfer hinterher, konnte den Belgier allerdings nie richtig gefährden. Als Tim dann nach einem unabsichtlichen Tritt in den Unterleib KO ging war der Ofen aus! Tim kämpfte zwar die restliche Zeit herunter, aber an ein Drehen des Kampfes war nicht mehr zu denken.

Der Belgier gewann den Kampf und somit das Turnier. Trotzdem sind wir unheimlich stolz auf Tim, er ist bester Deutscher auf diesem Turnier! Alle deutschen Nationalkaderathleten sind bereits in der Vorrunde teils sogar kläglich gescheitert. Nach seiner international starken Serie 2017 wäre es für den Bundestrainer nun die logische Konsequenz Tim in den Bundeskader zu berufen.

Eberhard & Ina Steiner



© VfL Mainhardt / Letzte Aktualisierung am 08.07.2018